Funktion der Gender Mainstreaming-Beauftragten
Eine eigens für Urban-Link beauftragte Gender Mainstreaming-Expertin achtet als Teil der Unterstützungsstruktur darauf, dass das Prinzip Gender Mainstreaming von allen AkteurInnen einbezogen wird; wobei die Verantwortlichkeit für die Einbeziehung des Prinzips klar bei den EntscheidungsträgerInnen liegt.
Die Gender-Mainstreaming Beauftragte wird die Programmleitung dabei unterstützen, die gleichstellungpolitischen Ziele in die Zielsetzungen von URBAN zu integrieren. Dazu werden im Besonderen Analysen zur derzeitigen Situation der Chancengleichheit im Programmgebiet gemacht sowie Ziele für die weitere Vorgehensweise ausgearbeitet.
In ihrer Begutachtungsfunktion wird sie die geplanten Maßnahmen und Operationen im Rahmen des URBAN-Programms überprüfen. Außerdem wird die Gender Mainstreaming-Beauftragte Unterstützung bei der geschlechtssensiblen Gestaltung einzelner Projekte leisten – unter anderem durch die Entwicklung von Gender Mainstreaming-Kriterien – sowie die Mittlerfunktion zwischen der URBAN-Programmleitung und einem kompetenten Pool aus Fach-SpezialistInnen für Gender Mainstreaming, Stadtentwicklung, Prozessgestaltung, Politikberatung und Netzwerkarbeit übernehmen.
Zudem verfolgt die Gender Mainstreaming-Beauftragte die Entwicklung des Gesamtprogramms und begleitet die Implementierung der Querschnittsmaterie Gender Mainstreaming in das URBAN-Programm in einem Themen vernetzenden Prozess.
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