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Urban_Link Graz-West in Brüssel
Auf Einladung der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission präsentierte eine Grazer Delegation mit Bürgermeister Alfred Stingl und dem zuständigen Stadtrat DI Franz Josel an der Spitze am 17. Juni 2002 im Steiermark-Haus das zweite Grazer URBAN-Projekt: ‚Urban_Link Graz-West". Dass die steirische Landeshauptstadt als bisher erste Metropole ihre Pläne zur Stadtteilentwicklung in Brüssel vorstellen konnte, beweist die Innovationskraft und Nachhaltigkeit der Grazer URBAN-Programme.
Großes Interesse an der Grazer URBANität
In einem vollbesetzten "Steiermark-Haus" dankte Bürgermeister Stingl der Generaldirektion Regionalpolitik für die Möglichkeit, Urban_Link Graz-West präsentieren zu dürfen: "Ich sehe darin eine besondere Auszeichnung und das Interesse an einer überaus erfolgreichen Abwicklung des URBAN-Programms." Stingl erinnerte daran, dass der Stadtteil Gries sechs Jahre nach dem Start des EU-Programms "URBAN-Gries. Ein Bezirk lebt auf" eine ganz neue Qualität erhalten, und dass weiter eifrig investiert werde. Eine solch gute Entwicklung werde auch vom zweiten Grazer URBAN-Programm für das Stadtgebiet des Grazer Westens erwartet.
"Diese beiden URBAN-Programme fügen sich in den Nachhaltigkeitsanspruch unseres größten internationalen Projektes in der Stadtgeschichte ein: dem Kulturhauptstadtjahr 2003," hob das Grazer Stadtoberhaupt ergänzend hervor.
Urban_Graz-West als Beitrag zu einer lebendigen Stadt
"Für den großflächigen, monofunktionalen Industriegürtel Graz West wird der Wandel zu einem Stadtteil von neuer, zeitgemäßer und zukunftsfähiger Urbanität eingeleitet", fasste Stadtrat DI Franz Josel das URBAN-Programm in einem Satz zusammen. "Die aktiv geförderte Einbindung der GrazerInnen in Planungs- und Entscheidungsprozesse – im 740 Hektar großen Programmgebiet leben etwa 32.000 Menschen, das ist ein Siebentel der Grazer Bevölkerung – soll den Interessensausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialen Belangen sicherstellen. Zentrale Aspekte werden der Ausbau des Fachhochschulbereiches zu einer öffentlichen Stadtteilzone, die Ansiedlung innovationsorientierter Unternehmen und die Förderung des vorhandenen Wissenspotenzials sowie ein Maßnahmepaket zur Stärkung und Entwicklung der Humanressourcen sein", führte Josel näher aus. Da dieses zweite Urban-Programm ein wesentlicher Beitrag zu einer lebendigen Stadt sei, werde Graz "während der gesamten Projektabwicklung zu jedem Anlass die EU-Fahne hissen", beteuerte der Stadtrat.
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