Urban Graz West - Raum für Zukunft
  Idee > Presse-Echo > Presse Hängende Gärten der Musik für die Stadt Stadt Graz
Europäische Union - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
 
 

Idee
EU-Initiativen in Graz
Graz-West - Geschichte des Stadtteils
Von Graz-West zu Urban_Link Graz-West
Die 3 Programmschwerpunkte
Archiv 2003
Archiv 2002
Presse-Echo

Quicklinks

Urban Box
Stadtteil-Info
Stadt Graz
EU


English | Français | Sitemap | Suche
created by BJB-media

Presse "Hängende Gärten der Musik für die Stadt"

In der Helmut List Halle schweben Decke und Boden und somit Graz in Europas siebentem Akustik-Himmel.

In Rekordzeit wird seit dem Baubeschluss im Februar 2002 eine der modernsten Konzerthallen Europas aus dem Boden gestampft. Die Helmut List Halle in der Waagner-Biro-Straße in Graz. Ende November dieses Jahres ist das Bauende geplant und wie es aussieht, kann diese Sensations-Frist locker eingehalten werden. Die GRAZER WOCHE hat sich schon jetzt exklusiv von der architektonischen Einzigartigkeit überzeugen dürfen. Zwei Monate vor seiner Fertigstellung präsentiert sich der Bau als eines der spektakulärsten Projekte, die Graz je gesehen hat. So ist die für maximal 2000 Personen zugelassene Halle von allen Seiten schalldicht. Keine einzige Schwingung wird in den ultramodernen Musiksaal eindringen können. Dafür sorgt, abgesehen von bestimmten Baumaterialien, ein hängender Boden. Das bedeutet, dass der noble Konzertfloor praktisch in der Luft hängt und kaum Kontakt zum Boden hat. Also auch von unten kein einziger Erdstoß den zukünftig edlen Rahmen erschüttern kann.
Grund für diesen aufwändigen Baustil: Die nahen Bahngleise der ÖBB. Sie wurden somit akustisch ausgeschaltet.
Für den besten Klang Europas sorgt aber noch ein weiterer Paukenschlag in der Geschichte der Architektur: Eine dreiteilige Decke, die als Resonanzkörper fungiert. Unter dem eigentlichen Dach der Halle wurde von Architekt Markus Pernthaler ein durchgehender Holzbogen eingeplant, der die musikalische Wellen auffangen und richtig streuen soll. Unter dieser schwebt wiederum die sichtbare Decke über den Köpfen der Konzertbesucher.
Und damit diese möglichst unproblematisch an den Ort des Vergnügens gelangen können hat man sogar an eine eigen GVB-Haltestelle gedacht.

Grazer Woche, 01. September 2002
Autor: Jonny Stühlinger