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26. URBAN-Netzwerktagung in Graz

Europa kommt nach Graz: "Unterwegs zur Informationsgesellschaft"

Die Stadt Graz durfte im Oktober 2002 erstmals die Mitglieder des Deutsch-Österreichischen URBAN-Netzwerkes zu einer Netzwerktagung begrüßen - der Einladung sind rund rund 60 VertreterInnen der deutschen und österreichischen URBAN-Städte sowie der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission gefolgt.
Unter dem Thema "Unterwegs zur Informationsgesellschaft: Bildung und Forschung als Motoren für die integrierte Stadtentwicklung" wurde das aktuelle Grazer URBAN-Programm präsentiert, das besonderes Augenmerk auf Faktoren wie Qualifizierung, Hightech und Innovation in der Stadtteilentwicklung legt - in diesem Zusammenhang wurden einzelne Projekte von Urban_Link Graz-West in der Präsentation hervorgehoben - wie das "Start-up Center Reininghaus" oder das "Gründungspaket Graz-West" - und von den Anwesenden mit großem Interesse verfolgt und diskutiert.

Detaillierte Informationen zu Projekten und Hintergründen von URBAN-PartnerInnen

Ergänzt wurden die Präsentationen durch Stellungnahmen von VertreterInnen einiger URBAN-PartnerInnen, die mit ihrem umfassenden Fachwissen und Knowhow Teilbereiche der Projekte näher beleuchten konnten:

  • Dr. Manfred Prisching (Karl-Franzens-Universität Graz): "Die urbane Informationsgesellschaft"
  • Mag. Doris Kampus (Kampus Consulting): "Gründungspaket Graz-West"
  • Mag. Thomas Mrak (SFG Steirische WirtschaftsförderungsgesmbH): "Wissensstadt"
  • Dr. Hellfried Karpf (Roche Diagnostics): "Wirtschaftsstandort Graz-West"

Erfahrungen zum Mehrwert der URBAN-Programme

Seitens der Europäischen Kommission konnte bereits über positive Effekte der URBAN-Programme berichtet werden. Zahlreiche Erfolgsfaktoren haben sich in der Umsetzung bereits als zukunftsweisend gezeigt:

  • Der integrierte Ansatz der Programme(d.h. die Vernetzung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Massnahmen) in einem begrenzten Fördergebiet führt zu einer Wirkungsverstärkung einzelner Projekte.
  • Starke lokale Partnerschaften zeigten effektive Umsetzungmöglichkeiten.
  • Die Flexibilität bei der Fördergebietsauswahl in Übereinstimmung mit nationalen Notwendigkeiten und Prioritäten - jedoch nach gemeinschaftlichen Kriterien - hat sich als wirkungsvoll erwiesen.
  • Die Mobilisierung öffentlicher und privater Beteiligungen hat eine "Hebelwirkung" für die einzelnen Projekte bewirkt.
  • Die (Durch-)Schaubarmachung für BürgerInnen führt zu größerer Akzeptanz und Identifikation.
  • Verwaltungsvereinfachung (Förderung aus nur einem EU-Fonds)und der Erfahrungsaustausch innerhalb von Netzwerken haben zu optimierten Entwicklungsabläufen geführt.

Graz von seiner besten Seite: Programmgebiete, Altstadt und moderne Architektur

Ausgeklungen sind die arbeitsintensive Sitzungstage mit Führungen durch die Programmgebiete der Grazer URBAN-Programme beziehungsweise durch die historische Altstadt. Alternativ zur Altstadtführung konnte sich eine Gruppe der Tagungsteilnehmer Hansjörg Luser, dem Programmleiter von Urban_Link Graz-West, anschließen, der die Gäste persönliche durch das moderne Graz mit seinen architektonischen Besonderheiten führte. Höhepunkte waren die kürzlich entstandenen bzw. derzeit entstehenden Novitäten wie Stadthalle, Kunsthaus oder Helmut-List-Halle.

Urban_Link Graz-West
 
Hansjoerg Luser, Alfred Stingl, Rudolf Niessler
 
Manfred Prisching,Karl-Franzens-Universitaet Graz

M. Prisching

Doris KampusKampus Consulting

D. Kampus

Rudolf Niessler, GD RegioEuropaeische Kommission

R. Niessler

Sonja Haertel, GD RegioEuropaeische Kommission

S. Härtel