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Presse "Die EU schickt Geldregen"
Die EU schickt Geldregen für westliche Grazer Stadtbezirke"
Die SP-Mandatare Wilhelm Kolar und Gerd Mandl preschen im Hinblick auf die fix zugesagte Brüsseler Millionen-Euro-Flut vor, um die Gelder für die Stadtbezirke Lend, Gries, Wetzeisdorf und Eggenberg im Rahmen des EU-Projektes Urban-II-West möglichst effizient zu verteilen. Vorweg die Summen, die Projektleiter Alexander Ferstl vom Amt für Stadtentwicklung und Stadterhaltung nennt: Die EU überweist bis 2006 tranchenweise 4,2 Millionen € (58 Millionen Schilling), die Stadt Graz zahlt 11,8 Millionen € (163 Millionen S); die letztere Summe wurde jüngst vom Gemeinderat abgesegnet. Kurz und gut: im Grazer Westen werden 16 Millionen € oder rund 220 Millionen S investiert.
Nun, Kolar und Mandl forcieren bei der Mittelverteilung die Verwirklichung mehrerer wichtiger Schwerpunkte:
- Ausbau der Fachhochschule Joanneum in der Alten Poststraße. Dort entsteht überhaupt ein neuer Stadtteil.
- Bau der AVL-Halle in der Waagner-Biro-Straße. Dieses Projekt für Akustik-Technologie ist bereits genehmigt worden. Ferner geht es um die Schaffung von Frei- und Grünraum.
- Mehr Kommunikation mit den Bürgern. Errichtung eines Städtebüros, in dem man alle Infos erhält.
Entscheidend ist für die beiden Gemeinderäte allerdings die Realisierung folgender Forderung: „Wir brauchen für den Grazer Westen endlich ein Gesamtverkehrskonzept! Denn wir können nicht allein Projekte realisieren, ohne zu wissen, wie wir die Menschen dorthin bringen. Ein Entwicklungsplan, mit dem die Bürger einbezogen werden, bildet die Voraussetzung.“
Grazer Woche, 03.03.2002
Autor: Reinhold Tscherne
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