Für alle europäischen Städte, die URBAN Programme abwickeln, besteht die Möglichkeit, sich an thematischen URBACT-Netzwerken zu beteiligen, um im Bereich der Stadt(teil)entwicklung voneinander zu lernen: Das EU-Programm URBACT wurde als begleitendes Instrument für den Erfahrungsaustausch und die Netzwerkarbeit der URBAN-Städte konzipiert. In diesem Rahmen treffen sich regelmäßig Programm- und ProjektleiterInnen, aber auch VertreterInnen von kommunalen, lokalen und relevanten öffentlichen Organisationen, um den nachhaltigen Wissenstransfer in Bereichen wie dem Umgang mit spezifischen städtischen Problemen und Projektvoraussetzungen, Qualifizierung, Studien/Analysen/Forschung, und vielen mehr zu pflegen. Als Verwaltungsbehörde für dieses EU-Programm hat sich die Republik Frankreich zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen von Urbact treffen sich regelmäßig Programm- und ProjektleiterInnen, aber auch VertreterInnen von kommunalen, lokalen und relevanten öffentlichen Organisationen, um thematische Netzwerke zu den Bereichen Qualifizierung, Studien/Analysen/Forschung, Projektvoraussetzungen und -auswahlkriterien, etc. aufzubauen und Modelle sowie neue Instrumente zur Stadtteilentwicklung zu erarbeiten. Innerhalb dieser Netzwerke arbeiten ExpertInnen zu einzelnen Themenbereichen zusammen, recherchieren "best practices" und entwickeln diese weiter.
Erste Abstimmungsgespräche 2003
Am 20. Februar 2003 tagte in Paris zum ersten Mal der "URBACT"-Begleitausschuss. Als Vertreter der österreichischen URBAN-Städte nahm DI Hansjörg Luser, Programmleiter von Urban_Graz-West, an diesem Begleitausschuss teil.
Beim 2. URBACT-Begleitausschuss wurden bereits erste Projekte, die im Rahmen dieses EU-weiten Informationsaustausches abgewickelt werden sollen, ausgewählt. In einer zweiten Auswahlrunde wurde dann erneut gesiebt werden. Diese hier definierten thematischen Netzwerke widmen sich im Rahmen von URBACT unterschiedlichen Aspekten der Stadtteilentwicklung. |
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