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URBAN weiter auf Erfolgskurs

Am 29. November 2003 wurden wieder 6 neue URBAN-Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt. StR Gerhard Rüsch stand den zahlreichen Journalisten Rede und Antwort.

Das Projekt Urban_GrazWest ist weiter auf Erfolgskurs. Nach mehreren bereits positiv angelaufenen Projekten wurden nun weitere innovative Aktivitäten im Rahmen von URBAN II vorgestellt.
Die neuen zukunftsorientierten Projekte haben ein Gesamtvolumen von 955.750,00 Euro und sind Initialzündung für weitere Investitionen. Ziel ist es, eine möglichst hohe wirtschaftliche und ökologische, aber auch soziale und kulturelle Qualität für diesen Stadtteil zu ermöglichen.

FH Campus
Die Integration der "jungen" Fachhochschule Joanneum (FHJ) in den Stadtteil Graz-West ist von zentraler Bedeutung. Von der Grazer Bau- und GrünlandsicherungsgesmbH (GBG) wird derzeit der neue FH-Campus in der Eggenberger-Alle errichtet.

Familien lernen im Grazer Westen
Die Stärkung und Entwicklung von Humanressourcen sind wichtiger Bestandteil des URBAN-Programmes. Nun wurde ein Modellprojekt entwickelt, das sich der (Fort-) Bildung von Müttern und Kindern mit mangelnden Kenntnissen in Lesen, Schreiben, Rechnen und im Umgang mit dem PC annimmt. Dadurch sollen dauerhaft Arbeitsplätze im Wirtschaftsstandort Graz-West gesichert werden.

Netzschlüsse Fuß- und Radwege
"URBANe Mobilität" als Voraussetzung für eine zukunftsfähige Stadtteilentwicklung setzt ein für alle Verkehrsarten funktionsfähiges Netz voraus. In diesem Rahmen ist nun ein Maßnahmenpaket geplant, welches Verbesserungen im Bereich der nicht motorisierten Mobilität bringen soll.

Mobilitätsberatung
Im Programmgebiet haben sich in den letzten Jahren einige wichtige neue Einrichtungen angesiedelt, die - entsprechend ihrer Größe - auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erzeugen. Der Anteil der nicht motorisierten sowie der Mobilität im öffentlichen Verkehr soll gesteigert werden und gleichzeitig der motorisierten Individualverkehrs reduziert bzw. effizient gestaltet werden, um so die Mobilität möglichst umweltfreundlich und nachhaltig zu organisieren.

Kleinprojektefonds
Der Kleinprojektefonds wurde von URBAN_GrazWest entwickelt, um die von URBAN verfolgte Einbeziehung der Bevölkerung als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Stadtteilentwicklung voranzutreiben. In Abstimmung mit den Bezirksvertretungen von Lend, Gries, Eggenberg und Wetzelsdorf wurde ein Konzept erarbeitet, das Projektmittel für BürgerInnenaktivitäten vorsieht. Durch eine unkomplizierte Abwicklung und eine rasche Entscheidung der Jury wird jede/r Einzelne Zugang zu Förderungsmöglichkeiten im Rahmen von URBAN haben.

Stadtökologische Umfeldgestaltung
Mit der Teilnahme an der Initiative „European Sustainable Cities and Towns“ sowie der Beschlussfassung des Grazer Gemeinderates zum Sachprogramm „Ökostadt 2000“ hat die steirische Landeshauptstadt bereits erste Schritte in Richtung nachhaltiger Entwicklung gesetzt. Im Rahmen des EU-Programm Urban_link Graz-West können nun Initiativen für den Schwerpunkt "zukunftsfähige Stadtteilentwicklung" in den Bereichen Verkehr, Naherholung, Produktion und Wohnen gesetzt werden. Das Projekt „Stadtökologische Umfeldgestaltung“ soll durch Förderungsmaßnahmen dazu anregen, dass auch Private einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung des Landschaftsraums, des Kleinklimas, des Bodens, des Stadtumfeldes leisten, der letztendlich den BewohnerInnen und BesucherInnen von Graz-West zugute kommt.

Pressekonferenz Urban_Link Graz-West

StR Dr. Gerhard Rüsch und Arch. DI Hansjörg Luser (v.l.)

Pressekonferenz Urban_Link Graz-West

Presse-Echo:

 

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