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Partners4Action: Innovative Public Private Partnership-Modelle

Private InvestorInnen für öffentliche Projekte

Das Netzwerk Partners4action wird von Liverpool geleitet und untersucht das Finanzierungs- und Umsetzungsmodell "Public-Private-Partnership" (PPP) als Instrument der Stadtentwicklung und Stadtplanung. Die Vorteile dieses Modells der Zusammenarbeit sollen in wirtschaftlichen, sozialen und umwelttechnischen Bereichen, besonders aber auch in der Umsetzung von Aktivitäten in der Stadtentwicklung genutzt werden: Private InvestorInnen werden für die Beteiligung und Kooperation an öffentlichen Projekten gewonnen. Partners4Action untersucht gute Praxisbeispiele verschiedener Einsatzgebiete von PPPs: Wohnungs- und Gebäudewesen, Industrie und Handel, Kultur und Sozialinfrastruktur. Anhand dieser Erkenntnisse werden Modelle entwickelt, wie PPPs als Katalysatoren bei Stadterneuerungsprozessen eingesetzt werden können.

4. Workshop, 01.-03. September 2004, Gera

Beim vierten Workshop der Arbeitsgruppe Partners4Action wurden Bedarfe, Problemstellungen und Lösungsansätze von Public Private Partnership-Modellen bei Sozialprojekten diskutiert.

In diesem Rahmen wurden folgende Projekte präsentiert:

Urban-Projekt "Volkshochschule" (Gera)
Einrichtung eines neuen Qualifizierungszweiges: Ziel der Maßnahme ist eine bedarfsorientierte Weiterbildung, vorrangig im Bereich neuer, umweltfreundlicher Technologien. Weiters soll die Zusammenarbeit von Bildungsträgern, Kammern und Unternehmen im Rahmen dieses Projektes gefördert werden.
Link: Gera Volkshochschule

Projekt "Hofwiesenbad" (Gera)
Das Hallenbad Hofwiesenbad wird im Rahmen eines PPP-Modells zu einem Leistungssport tauglichen Trainingsort umgestaltet und erneuert, dessen Auslastung und Effizienz durch die Auflassung von anderen baufälligen Hallenbädern gesteigert werden soll.

Projekt "Lutherschule" (Gera)
Die Berufsschule für Industrie-Ingenieurwesen wurde aufgrund ihrer mittlerweile unzulänglich gewordenen Infrastruktur (wenig Parkplätze, ungenügende(r) Lärmschutz sowie Wärmeisolierungen, zu wenig Raumangebot, Renovierungsbedarf, etc.) durch ein neues modernes Schulgebäude ersetzt. Außerdem stand die Schule bisher nicht im direkten Blickfeld der Geraer Stadtplanung. Ziel war es, das alte Gebäude der Lutherschule aufgrund seiner guten Bausubstanz und der zentralen städtischen Lage zu renovieren und den Lehrbetrieb wieder hier anzusiedeln mit der Option, dass für die Stadtverwaltung keine zusätzlichen Kosten entstehen würden. Im Rahmen eines PPP-Modells wurden die Kosten für Renovierung und Neuansiedelung des Lehrbetriebes der Lutherschule abgedeckt.

Projekt "Jennifer" (Liverpool)
Link: Liverpool Jennifer

In der Workshop-Diskussion ging es auf Basis des Projektes "Derelict Industrial Site Sachsenplatz" um Fragen wie Eigentümerschaft, Kosten und wirtschaftliche Rentabilität, Anwendungsmöglichkeiten von PPPs sowie um Aufgaben und Pflichten von Projektpartnern bei PPP-Modellen.

 

3. Workshop, 24.-25. Mai 2004, Graz

Von 24. bis 25. Mai 2004 hat die URBACT Arbeitsgruppe zum thematischen Netzwerks Partners4Action: Innovative Public Private Partnership (PPP) -Modelle getagt.

VertreterInnen von 13 Partnerstädten und -Organisationen haben sich in Graz getroffen, um Erfahrungen und Best Practices zu Kooperationsprojekten im Bereich PPP auszutauschen. Sowohl die Partnerstädte Liverpool und Amsterdam als auch Graz berichteten von erfolgreich umgesetzten Modellen.

In diesem Rahmen wurden die Helmut-List-Halle und das Start-Up Center Graz West vorgestellt - die genannten Vorhaben wurden in Kooperation zwischen öffentlichen Stellen und privaten Unternehmen umgesetzt.

Weitere Informationen zum Workshop in Graz

 

2. Workshop, 25.-27. Februar 2004, Kopenhagen

Das zweite Arbeitstreffen hat sich bereits mit konkreten Fragestellungen zu Typen und Strukturen von PPP-Modellen auseinandergesetzt.

Auf Basis der von den Kopenhager PartnerInnen präsentierten Best Practices wurden konkrete Fragen zu Aufbau und Struktur behandelt, gemeinsame Themenfelder für die künftige Arbeit definiert und auf Basis der ersten Studien-Ergebnisse von Hichem Trache and Howard Green der weitere Arbeitsplan entwickelt.

 

Start-Workshop, 17. November 2003, Liverpool


"Partners4Action - Private Investment in Neighbourhood Regeneration"

Ein weiterer Erfolg für Urban_Link Graz-West: Unter der Federführung des Amtes für Stadtentwicklung und Stadterhaltung nimmt die Stadt Graz mit ihrem Programm Urban_Link Graz-West am europäischen Netzwerk URBACT teil, in dessen Rahmen ein Projekt dem Bereich Public Private Partnership gewidmet ist.
In diesem Projekt werden einerseits die besten Modellprojekte der 11 teilnehmenden URBAN-Städte präsentiert sowie andererseits neue innovative Modelle von Public Private Partnership (PPP) entwickelt.

Bei dem Treffen im November 2003 in Liverpool trafen sich die 11 am Projekt mitarbeitenden Städte, um das Arbeitsprogramm für dieses Projekt zu entwickeln.
Urban_Link Graz-West wird nun gemeinsam mit Amsterdam und Nottingham den thematischen Arbeitskreis "PPP und Wirtschaftsentwicklung" leiten. Der erste Workshop zu diesem Thema wird im Mai 2004 in Graz stattfinden. In diesem Rahmen sollen innovative Vorzeigeprojekte aus dem Programmgebiet des Grazer Westens wie z.B. das Start-Up Center Graz West oder die Helmut-List-Halle den anderen URBAN-Städten vorgestellt werden.

 
Ansprechpartner:
DI Gerhard Ablasser
T: (0316) 872-4200
Presse-Echo:
Ostthüringer Zeitung, 03.09.2004