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Presse "EU macht der Radstadt Graz nun Beine"

Mit dem Urban-Projekt legt der Radwege-Bau im Grazer Westen einen Gang zu. Bis 2006 werden 1,35 Kilometer neu errichtet.

Einen Ausbauschub im Radwegenetz kündigte VP-Verkehrsstadtrat Gerhard Rüsch gestern für den Grazer Westen an: „Wir haben hier mehrere Projekte, die wir mit EU-Geldern kofinanzieren und deshalb vorziehen." Im Rahmen des aus Brüssel geförderten Projektes Urban II sollen bis 2006 wichtige Lückenschlüsse im Eggenberger Wegenetz rund um das Fachhochschulzentrum erfolgen. Insgesamt fließen rund 7,7 Millionen Büro in diese Radprojekte, 1,2 Millionen dafür steuert die EU bei (siehe Infobox). Die Gelder aus Brüssel haben noch einen anderen Vorteil, wie der designierte Stadtentwicklungschef Gerhard Ablasser betont: „Die EU setzt klare Fristen für die Projekte, sonst fließt kein Geld." Ein zusätzlicher Druck, der die Projektrealisierung enorm beschleunige. Die EU macht Graz also Beine. Und auch Stadtrat Rüsch will weiter kurbeln, um Graz wieder zur Radstadt Nummer eins zu machen: „Mein Ziel ist es, trotz Sparkurses im Rathaus ein jährliches Radbudget von einer Million Euro zu sichern." Damit solle der Anteil der Pedalritter am Gesamtverkehrsaufkommen, der bei 14 Prozent liegt, gehalten und ausgebaut werden.

Kleine Zeitung, 29. Juli 2004

  RADPROJEKTE BIS 2006
Im Grazer Westen wird an Radweg-Netzschlüssen rund um die Fachhochschule gearbeitet: Kombinierte Rad- und Gehwege entstehen in der Eggenberger Straße und Allee sowie in der Alten Poststraße Richtung Süden, wo die Route bis zu den Reininghaus-Gründen gebaut wird. Erschlossen wird auch der GKB-Bahnhof.

Im Oktober 2004 soll die Radstation am Hauptbahnhof eröffnet werden. Auch der Ausbau des Personentunnels unter dem Bahnhof in einen Geh- und Radweg kommen.